Die Ba-Hu Bier Brauerei hat studentische Wurzel und zeigt seine ersten Ursprünge parallel zum
gleichnamigen Studentenfasching. Einzelne Studenten der damaligen königlich sächsischen
Baugewerkenschule zu Leipzig erhielten vom damaligen Prof. Dr. E. Umel die Aufgabe, eine Brauerei
zu projektieren. Dieses als Diplomarbeit anerkannte Projekt führte zur wirtschaftlichen Ausgliederun
der studentischen Gruppe in Kooperation mit dem Faschingsverein. Letzterer war Hauptabnehmer
des hochgeschätzten, herben Hopfengetränkes durch dessen Veranstaltungen und Feiern, die im
damaligen Leipzig noch eine Marktlücke darstellten.
Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde die kleine Privatbrauerei von größeren
Konkurrenten langsam vom Markt verdrängt. Aufgrund des wirtschaftlichen Negativwachstums sah
sich die Ba-Hu Bier Brauerei gezwungen, einen Zusammenschluss mit anderen
Genussgetränkeproduzenten zur Gesellschaft für Bierabfüll- und Handelsunternehmen mbH
einzugehen. Dieser Zusammenschluss konnte dennoch nicht den andauernden Nachfragerückgang
stoppen, weswegen die Brauerei auf Druck der gierigen Gesellschafter zur Jahrtausendwende
umstrukturiert werden musste.
Die Ba-Hu Bier Brauer verstanden sich neben der Produktion des einzigartigen Hefegetränks auch auf
die Herstellung von Likör. Nach monatelangem Testen fand man in Zusammenarbeit mit dem
Faschingsverein die finale, vollmundige Formel. So war im Jahr 2001 der „Apfelstrudel“ geboren.
Um sich trotz erdrückender Konkurrenz zu behaupten, wird heutzutage lediglich in limitierten
Chargen für den immer noch erfolgreichen Ba-Hu Faschingsverein produziert.
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